Hunde- und Katzenfutter: Nass oder trocken, und was auf dem Etikett steht
Im Futterregal stehen hunderte Sorten, und jede verspricht etwas anderes. Wer das Etikett lesen kann, findet schnell heraus, was im Napf landet und ob das Futter zum eigenen Tier passt. Bei Fragen zur Gesundheit Ihres Tieres ist die Tierarztpraxis die richtige Ansprechpartnerin, dieser Ratgeber erklärt die Grundlagen.
Alleinfutter oder Ergänzungsfutter
Die wichtigste Angabe steht oft klein auf der Rückseite. Alleinfuttermittel enthalten alles, was ein Tier täglich braucht, und können ausschließlich gefüttert werden. Ergänzungsfuttermittel, etwa viele Snacks, reine Fleischdosen oder Leckerlis, decken den Bedarf nicht allein und gehören nur zusätzlich in den Napf. Wer mischt, achtet darauf, dass der Großteil aus Alleinfutter besteht.
Nass oder trocken?
Nassfutter enthält viel Feuchtigkeit, ist für viele Tiere schmackhafter und hilft besonders Katzen, die von Natur aus wenig trinken, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Geöffnete Dosen gehören in den Kühlschrank und sollten bald verbraucht werden. Trockenfutter ist praktisch, lange haltbar und gut zu dosieren. Wer trocken füttert, stellt immer frisches Wasser bereit. Viele Halter kombinieren beides. Auswahl unter Nassfutter und Trockenfutter.
Die Zusammensetzung lesen
Die Zutaten sind nach Gewichtsanteil geordnet, die erste Zutat ist die größte. Steht dort eine konkrete Fleischart mit Prozentangabe, ist das aussagekräftiger als „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“. Die analytischen Bestandteile nennen Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche. Beim Vergleich von Nass- und Trockenfutter müssen Sie den Wassergehalt herausrechnen, sonst wirkt Nassfutter eiweißarm. Zusatzstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe sind in Alleinfutter notwendig, damit es vollständig ist.
Lebensphase und Größe
Welpen und Kitten brauchen mehr Energie und Nährstoffe für das Wachstum, ältere Tiere oft weniger Kalorien. Kleine und große Hunderassen haben unterschiedliche Bedürfnisse bei Kroketengröße und Energie. Futter für die passende Lebensphase ist deshalb sinnvoll, die Angabe steht auf der Packung, in unseren Filtern finden Sie Futter nach Tierart und Lebensphase. Die Fütterungsempfehlung auf der Packung ist ein Richtwert, angepasst an Gewicht und Bewegung.
Futter langsam umstellen
Ein abrupter Futterwechsel schlägt vielen Tieren auf den Magen. Mischen Sie das neue Futter über eine bis zwei Wochen schrittweise unter das alte, beginnend mit einem kleinen Anteil. Bei Unverträglichkeiten, Allergien oder Erkrankungen sprechen Sie vor einer Umstellung mit der Tierarztpraxis.
Kurz zusammengefasst
Auf „Alleinfuttermittel“ achten, Zutatenliste von vorne lesen, Nassfutter für die Flüssigkeit, Trockenfutter mit frischem Wasser, Futter passend zur Lebensphase, langsam umstellen. Snacks und Leckerlis finden Sie unter Leckereien & Futterergänzung.