Kaufberatung

Monitorarm kaufen: VESA, Tragkraft und Montage richtig wählen

Von BUBY Redaktion Veröffentlicht am 06.10.2026 Aktualisiert am 24.10.2026
Monitorarm kaufen: VESA, Tragkraft und Montage richtig wählen

Ein Monitorarm macht den Schreibtisch frei, bringt den Bildschirm genau in die richtige Höhe und lässt sich mit einer Hand verschieben, wenn Sie etwas zeigen wollen. Damit er hält, was er verspricht, müssen vier Dinge zusammenpassen: Befestigung, Gewicht, Größe und Tischplatte.

Schritt 1: Hat der Monitor eine VESA-Aufnahme?

Auf der Rückseite der meisten Monitore sitzen vier Gewindelöcher im Quadrat, der VESA-Standard. Üblich sind 75 × 75 mm und 100 × 100 mm, große Monitore und Fernseher haben 200 × 200 mm und mehr. Fast alle Monitorarme passen für 75 und 100. Fehlen die Löcher, wie bei manchen schlanken Designmonitoren, gibt es Adapter, die den Monitor am Rand oder am Fuß greifen, prüfen Sie aber die Kompatibilität genau.

Schritt 2: Die Tragkraft

Jeder Arm hat einen Gewichtsbereich, zum Beispiel 2 bis 9 Kilogramm. Maßgeblich ist das Gewicht des Monitors ohne Standfuß, das im Datenblatt steht. Bei Armen mit Gasdruckfeder ist auch die Untergrenze wichtig: Ist der Monitor zu leicht, wandert er nach oben. Große Ultrawide- und gebogene Monitore sind oft schwerer und breiter als gedacht und brauchen einen Arm für schwere Modelle.

Gasdruckfeder oder starr?

Arme mit Gasdruckfeder oder mechanischer Feder lassen sich mit einer Hand stufenlos in Höhe und Abstand bewegen und bleiben, wo Sie sie hinstellen. Ideal, wenn Sie oft zwischen Sitzen und Stehen wechseln oder den Bildschirm drehen. Starre Arme und Standfüße werden einmal eingestellt und dann festgeschraubt, sie sind günstiger und für feste Arbeitsplätze ausreichend. Für zwei Bildschirme nebeneinander gibt es Doppelarme, für drei oder vier Bildschirme Stangensysteme.

Schritt 3: Die Befestigung am Tisch

Die Tischklemme wird an der Tischkante festgeschraubt, ohne zu bohren. Prüfen Sie die maximale Plattenstärke und ob hinten genug Platz ist, bei Tischen an der Wand oft knapp. Die Durchschraubung (Grommet) geht durch ein Loch in der Tischplatte, zum Beispiel den Kabeldurchlass, und ist besonders stabil. Bei Glasplatten und dünnen Platten unter etwa 15 Millimetern braucht es eine Verstärkungsplatte. Für Besprechungsräume ohne festen Tisch gibt es rollbare Monitor- und Gerätewagen.

Ergonomisch einstellen

Die Oberkante des Bildes auf Augenhöhe oder etwas darunter, Abstand etwa eine Armlänge, den Bildschirm leicht nach hinten neigen. Wer am Notebook arbeitet, hängt das Notebook mit einer Halteschale an einen zweiten Arm und benutzt eine externe Tastatur. Die Kabel laufen in den Kanälen des Arms, dann sieht der Schreibtisch aufgeräumt aus und nichts wird beim Bewegen eingeklemmt.

Kurz zusammengefasst

VESA-Maß prüfen, Monitorgewicht ohne Fuß mit dem Bereich des Arms vergleichen, Plattenstärke für die Tischklemme messen, Gasdruckfeder für flexible Arbeitsplätze. Große Auswahl unter Monitorständer & -arme, den passenden Bildschirm erklärt der Ratgeber Monitor kaufen.

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