Kaufberatung

LED-Lampen kaufen: Fassung, Lumen, Lichtfarbe und Dimmbarkeit

Von BUBY Redaktion Veröffentlicht am 06.10.2026 Aktualisiert am 22.10.2026
LED-Lampen kaufen: Fassung, Lumen, Lichtfarbe und Dimmbarkeit

Glühbirnen und Halogenlampen sind weitgehend vom Markt verschwunden, LED-Lampen haben sie ersetzt. Sie brauchen einen Bruchteil des Stroms und halten viele Jahre. Beim Kauf zählen aber andere Werte als früher: Nicht mehr Watt, sondern Lumen, Kelvin und die Fassung.

Die richtige Fassung

Die häufigsten Fassungen im Haushalt: E27, das große Schraubgewinde für Deckenleuchten und Stehlampen, E14, das kleine Gewinde für Kerzenlampen und Nachttischleuchten, GU10 mit zwei Stiften und Drehverschluss für Einbaustrahler, sowie G9 und G4 als kleine Stiftsockel. Nehmen Sie die alte Lampe am besten mit oder fotografieren Sie den Sockel. Auch die Form zählt: In enge Leuchten passt eine große Birnenform nicht immer.

Helligkeit: Lumen statt Watt

Die Helligkeit wird in Lumen angegeben. Als Faustregel ersetzen etwa 470 Lumen eine alte 40-Watt-Glühbirne, 806 Lumen eine 60-Watt-Birne und 1.521 Lumen eine 100-Watt-Birne. Die LED braucht dafür nur einen Bruchteil der Leistung. Viele Packungen geben zusätzlich die Vergleichs-Wattzahl an. Für Wohnräume rechnen Sie grob mit 100 bis 150 Lumen pro Quadratmeter, für Küche und Arbeitsplatz mit mehr.

Lichtfarbe in Kelvin

Warmweiß (2.700 bis 3.000 Kelvin) entspricht dem gelblichen Licht der Glühbirne und passt in Wohn- und Schlafzimmer. Neutralweiß (3.500 bis 4.500 Kelvin) wirkt sachlich und hell, gut für Küche, Bad und Arbeitszimmer. Tageslichtweiß (über 5.000 Kelvin) ist sehr kühl, für Werkstatt und Keller. Bleiben Sie in einem Raum bei einer Lichtfarbe, gemischte Farben wirken unruhig.

Farbwiedergabe: Der unterschätzte Wert

Der Farbwiedergabeindex (CRI oder Ra) zeigt, wie natürlich Farben unter der Lampe wirken. Werte ab 80 sind Standard, ab 90 sehen Haut, Speisen und Stoffe deutlich natürlicher aus. Im Bad am Spiegel, in der Küche und beim Basteln lohnt sich CRI 90 und mehr.

Dimmen: Nicht jede LED kann es

Nur Lampen mit der Aufschrift „dimmbar“ dürfen an einen Dimmer. Ältere Dimmer für Glühbirnen sind oft nicht für die geringe Last von LEDs ausgelegt, das Licht flackert oder brummt. Dann hilft ein moderner LED-Dimmer, siehe Schalter & Dimmer. Smarte LED-Lampen lassen sich per App oder Sprachbefehl dimmen und in der Farbe ändern, ganz ohne Dimmer, siehe auch Smart Home Starter Set.

Energieklasse und Lebensdauer

Seit der Neuordnung der Energielabels erreichen selbst sehr gute LED-Lampen oft nur die Klassen D bis F, die Klassen A und B sind besonders effizienten Modellen vorbehalten. Das ist kein schlechtes Zeichen, die Skala ist einfach strenger geworden. Die angegebene Lebensdauer von 15.000 Stunden und mehr erreichen LEDs nur, wenn sie nicht überhitzen, deshalb in geschlossenen Leuchten auf Lampen achten, die dafür freigegeben sind.

Kurz zusammengefasst

Fassung prüfen, Helligkeit in Lumen wählen (806 lm für die alte 60-Watt-Birne), warmweiß für Wohnräume, neutralweiß für Küche und Arbeit, CRI 90 wo Farben wichtig sind, „dimmbar“ nur mit passendem Dimmer. Große Auswahl unter LED Lampen, Zubehör unter Beleuchtungszubehör.

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