Elektrische Zahnbürste: Oszillierend oder Schall, und worauf es wirklich ankommt
Elektrische Zahnbürsten nehmen beim Putzen viel Arbeit ab, und wer richtig damit putzt, erreicht leichter alle Flächen. Die Auswahl ist riesig, die Preisunterschiede auch. Dabei reichen meist wenige Funktionen.
Die zwei Techniken
Rotierend-oszillierende Zahnbürsten haben einen kleinen, runden Bürstenkopf, der sich schnell hin und her dreht. Sie putzen Zahn für Zahn, ähnlich wie beim Zahnarzt. Schallzahnbürsten haben einen länglichen Kopf wie eine Handzahnbürste, der sehr schnell schwingt. Sie wirken etwas sanfter und sind vielen Umsteigern von der Handzahnbürste vertrauter. Beide Techniken putzen bei richtiger Anwendung gründlich. Entscheidend ist eher, welche Bürste Sie gern verwenden, denn nur dann putzen Sie lang genug.
Funktionen, die zählen
Andruckkontrolle: Eine Leuchte oder ein Signal zeigt, wenn Sie zu fest drücken. Das schont Zahnfleisch und Zahnhälse und ist die wichtigste Zusatzfunktion. Timer: Die Bürste signalisiert nach zwei Minuten das Ende und alle 30 Sekunden den Wechsel zum nächsten Kieferviertel. Putzmodi wie „Sensitiv“ für empfindliches Zahnfleisch oder „Weiß“ sind nett, aber selten nötig. App-Anbindungen zeigen, welche Stellen Sie vergessen, für Technikfreunde und Kinder motivierend.
Akku und Laden
Gute Bürsten halten mit einer Ladung zwei bis vier Wochen, das reicht für den Urlaub ohne Ladegerät. Ein Reiseetui und ein Ladegerät mit USB-Anschluss sind auf Reisen praktisch. Achten Sie darauf, dass das Ladegerät für die Spannung im Ausland ausgelegt ist, das steht auf dem Netzteil.
Aufsteckbürsten und Folgekosten
Bürstenköpfe sollten etwa alle drei Monate gewechselt werden, oder früher, wenn die Borsten ausfransen. Viele haben Indikatorborsten, die sich mit der Zeit entfärben. Die Köpfe sind systemgebunden, passen also nur zu Bürsten desselben Herstellers und Systems, rechnen Sie die Folgekosten beim Kauf mit ein. Neben Originalköpfen gibt es kompatible Aufsätze, achten Sie auf genaue Systemangaben.
Für Kinder und für Zahnzwischenräume
Kinderzahnbürsten haben kleinere Köpfe, weichere Borsten und oft eine spielerische Motivation. Für die Zwischenräume, die keine Bürste erreicht, gibt es Zahnseide, Interdentalbürsten oder eine Munddusche, die mit einem Wasserstrahl reinigt, siehe Mundduschen. Fragen Sie im Zweifel bei der nächsten Kontrolle in der Zahnarztpraxis, was zu Ihren Zähnen passt.
Kurz zusammengefasst
Oszillierend oder Schall ist Geschmackssache, beide putzen gründlich. Wichtig sind Andruckkontrolle und Timer, zwei bis vier Wochen Akku sind praktisch. Köpfe alle drei Monate wechseln und die Kosten dafür einplanen. Auswahl unter Elektrische Zahnbürsten & Zubehör.